Shigatoxin-bildende E. coli in Lebensmitteln

BfR veröffentlicht Stellungnahme zum Risikoprofil

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat eine Einschätzung zum Riskikopotential Shigatoxin-bildender E. coli (STEC) in Lebensmitteln veröffentlicht.

Die Behörde sieht ein "mögliches" oder sogar "wahrscheinliches" Risiko gesundheitlicher Beeinträchtigung durch den Verzehr kontaminierter Lebensmittel. Die Schwere der Beeinträchtigung wird als "mittelschwer" bis "schwer" angegeben.

Als Lebensmittel mit den häufigsten Befunden werden Fleisch und Fleischprodukte sowie Rohmilch und Rohmilchprodukte von Wiederkäuern (vor allem vom Rind aber auch von Schaf und Ziege) genannt. Wild(fleisch)produkte und Pflanzenteile gewinnen zunehmend an Bedeutung.

 

Das BfR weist in der Stellungnahme auch darauf hin, dass STEC immer als potentiell krankmachend anzusehen sind. Eine differenzierte Betrachtung einzelner Stämme ist derzeit noch nicht möglich.

 

Die Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie hat Ende 2017 einen Warnwert für STEC in Rohwurst ("nicht nachgewiesen in 25 g") in ihre Richt- und Warnwerte aufgenommen.