Fipronil in Eiprodukten

BVL veröffentlicht Ergebnisse des Zusatz-Kontrollplanes 2017

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat einen Sonderbericht zu den im Jahre 2017 durchgeführten zusätzlichen Untersuchungen auf Fipronil in eihaltigen Produkten veröffentlicht.

 

In der Folge des Fipronil-Skandals im Sommer 2017 wurde durch die Überwachungsbehörden ein Zusatzprogramm zum normalen Überwachungsplan gestartet.

Zwischen August und Oktober 2017 wurden 903 Proben von Produkten mit hohem Eigehalt (z.B. Spätzle, Eierlikör, Mayonnaise...) untersucht. In 116 Proben (13 %) wurden Fipronil oder seine Metaboliten nachgewiesen. Die am stärksten betroffene Produktgruppe waren Halbfertigerzeugnisse (Eipulver, Flüssigei), hier wurde in 25 % der Proben Fipronil nachgewiesen.

 

Alle ermittelten Rückstandsbefunde lagen deutlich unterhalt der Konzentration, die das Bundesinstitut für Risikobewertung als gesundheitlich bedenklich einstuft.

 


Pressemitteilung des BVL

 

Bericht zum Sonderprogramm "Untersuchung von Fipronil in Ei-Verarbeitungsprodukten und eihaltigen Tiefkühlprodukten" (PDF, 447KB)