Pestizidrückstände in Lebensmitteln weiter verringert

BVL veröffentlicht Statistik für 2019

Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz (BVL) hat den Bericht zu Pflanzenschutzmittelrückständen in Lebensmitteln für 2019 veröffentlicht.

 

Insgesamt wurden im Berichtsjahr mehr als 20.000 Proben analysiert, knapp 42% enthielten keine messbaren Rückstände. In 56% der Proben wurden Rückstände in zulässiger Menge nachgewiesen, lediglich 2% wiesen Gehalte oberhalb der Grenzwerte auf.

 

Wie in den Vorjahren zeigten sich Belastungs-Unterschiede in Abhängigkeit von der Herkunft der Produkte: Für 1,0% der Proben aus Deutschland und 1,3% der Proben aus anderen EU-Staaten wurden Überschreitungen der Rückstandshöchstgehalte festgestellt (2018: 1,3% und 1,5%), während Lebensmittel aus Drittländern in 6,5% der Fälle die Höchstgehalte nicht einhielten (2018: 8,8%)

 

Positiv ist auch, dass - unabhängig von der Herkunft - häufig verzehrte Nahrungsmittel (z.B. Äpfel, Kartoffeln, Tomaten...) auch 2019 nur gering belastet waren, die Überschreitungen konzentrierten sich auf wenige, teilweise "exotische" Produkte, wie Guaven, Granatäpfel, Okras oder Passionsfrüchte.

 

 

Pressemitteilung des BVL mit Links zu den Berichtsdokumenten

 

Kurzfasssung des Berichtes für 2019