"Superfood" häufig belastet

Untersuchungsämter Baden-Württemberg veröffentlichen Ergebnisse

Aufgrund der schlechten Ergebnisse in 2015 und 2016 haben die Chemischen und Veterinäruntersuchungsämter Stuttgart und Karlsruhe auch 2017 schwerpunktmäßig Proben von "Superfood" auf Rückstände und Kontaminanten untersucht.

Obwohl sich die Situation verbessert hat, waren immer noch 43 % der Weizengras und 53 % der Moringapulverproben so hoch mit Pestiziden belastet, dass sie beanstandet werden mussten.

Darüber hinaus war auch der Anteil von Proben, die pathogene Keime oder erhöhte Gehalte Polyzyklischer Aromatischer Kohlenwasserstoffe oder von Pyrrolizidinalkaloiden aufwiesen verhältnismäßig hoch.

 

Bei der Verarbeitung oder beim Weiterverkauf von "Superfood" empfehlen sich daher erhöhte Vorsicht und ein engmaschiges Kontrollschema.

 

Pressemeldung der CVUA Stuttgart und Karlsruhe